Gott würde gern in Nordkorea auftreten

14. Mai 2014, 15:20
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Tschechischer Sänger: Musik völlig unpolitisch

Hamburg/Pjöngjang - Der Sänger Karel Gott setzt auf die vollständige Trennung von Politik und Musik. "Fakt ist, dass in die Musik keine Politik gehört", sagte er in einem Interview mit der "Zeit". Er wolle "lediglich den Menschen eine Freude bereiten". Deshalb würde er sich auch nicht scheuen, im autoritär regierten Nordkorea aufzutreten: "Aber warum denn nicht!", sagte Karel Gott. "Das sind doch Menschen!"

Seine Popularität genießt er auch noch mit Mitte 70. "Ich brauche gar nichts zu sagen", sagte Gott in dem am Mittwoch veröffentlichten Interview. Ganz von selbst kämen bei Staatsempfängen ranghöchste Politiker, um stundenlang mit ihm zu sprechen - "gerade letztens erst Ihr Präsident", erinnert sich der Musiker an eine Begegnung mit dem deutschen Präsidenten Joachim Gauck. Er selbst empfinde diesen Effekt als "Magnetismus". (APA, 14.5.2014)

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