Französische Journalistin Lepage in Zentralafrika ermordet

14. Mai 2014, 09:50
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Ihre Leiche wurde in der Region Bouar im Westen des Landes gefunden - Hollande: Alles wird zur Aufklärung des Mordes getan

Bangui/Tiflis - In der Zentralafrikanischen Republik ist eine französische Journalistin ermordet worden. Wie Frankreichs Präsident Francois Hollande am Dienstagabend bei einem Besuch in Georgien in einer Erklärung mitteilte, fanden Soldaten der französischen Eingreiftruppe Sangaris den Leichnam der Journalistin Camille Lepage in der Region Bouar im Westen des Landes.

Es werde alles getan, um die Umstände dieses "Mordes" aufzuklären, hieß es in der Erklärung des Staatschefs. Die Journalistin war für eine Reportage im Land unterwegs.

Seit dem Sturz von Staatschef Francois Bozize im März 2013 versinkt die Zentralafrikanische Republik in einer Spirale der Gewalt zwischen muslimischen und christlichen Milizen. Mehrere tausend Menschen wurden in dem Konflikt getötet, fast eine Million Menschen befinden sich auf der Flucht.

Bisher sind rund 6.000 Soldaten der Afrikanischen Union (AU) und etwa 2.000 französische Soldaten in Zentralafrika im Einsatz, um die Gewalt zu stoppen. Eine Überbrückungsmission der EU soll bis zu 800 Soldaten umfassen. Ab Mitte September soll dann eine knapp 12.000 Mann starke Blauhelmtruppe der Vereinten Nationen in das Land entsandt werden. (APA, 14.5.2014)

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