Drei ISS-Astronauten kehrten zur Erde zurück

14. Mai 2014, 06:36
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Fast ein halbes Jahr Dienst auf der Internationalen Raumstation

Moskau - Drei Raumfahrer sind nach fast einem halben Jahr im All zur Erde zurückgekehrt. Der Russe Michail Tjurin, der US-Amerikaner Rick Mastracchio und der Japaner Koichi Wakata landeten planmäßig am frühen Mittwochmorgen in der Steppe von Kasachstan, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilte.

Etwa dreieinhalb Stunden zuvor hatten sie an Bord einer russischen Sojus-Kapsel die Internationale Raumstation ISS verlassen. Vor dem Abdockmanöver hatte Wakata als erster japanischer ISS-Kommandant die Aufsicht an den US-Astronauten Steve Swanson übergeben. Auf dem Außenposten der Menschheit in mehr als 400 Kilometern Höhe halten zunächst insgesamt drei Raumfahrer Wache.

Neue Besatzung kommt Ende Mai

Ende Mai erhalten sie Verstärkung von drei Kollegen. Gemeinsam mit dem Russen Maxim Surajew und dem US-Amerikaner Reid Wiseman soll am 28. Mai auch der Deutsche Alexander Gerst zur ISS fliegen.

Für Aufregung vor dem Personalwechsel hatte die Ankündigung Russlands gesorgt, die ISS nach 2020 nicht mehr mitbetreiben zu wollen. Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos wolle sich auf andere Kosmos-Projekte konzentrieren, hatte Vizeregierungschef Dmitri Rogosin gesagt. (APA/red, derStandard.at, 14.05.2014)

  • Die Sojus-Kapsel TMA-11M landet sicher in der kasachischen Steppe.
    foto: nasa/bill ingalls

    Die Sojus-Kapsel TMA-11M landet sicher in der kasachischen Steppe.

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