Veh-Comeback in Stuttgart, Schalke bestätigt Keller

12. Mai 2014, 16:47
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53-Jähriger hatte den VfB 2007 zum Meistertitel geführt - Knappen-Coach darf weiterwerken

Stuttgart/Gelsenkirchen - Armin Veh wird wieder Trainer beim VfB Stuttgart. Der deutsche Fußball-Bundesligist, in dessen Diensten Martin Harnik und Florian Klein stehen, gab am Montag die Rückkehr des früheren Meistercoaches als Nachfolger von Huub Stevens bekannt. Veh tritt seine neue Stelle im Sommer an und unterschrieb einen Vertrag über zwei Jahre.

"Wir haben sehr gute Gespräche geführt, und ich habe große Freude und Lust daran, hier in Stuttgart wieder etwas aufbauen zu können", erklärte Veh. Der bei Eintracht Frankfurt scheidende Trainer hatte die Stuttgarter bereits von Februar 2006 bis November 2008 trainiert. In die Amtszeit des 53-Jährigen fällt 2007 der letzte Titelgewinn in der Meisterschaft der Schwaben.

Stevens hatte nach erfolgreichem Klassenerhalt am vergangenen Samstag seinen Abschied aus privaten Gründen angekündigt. Der Niederländer hatte erst im März Thomas Schneider als Übungsleiter der Schwaben abgelöst. Stevens war der dritte Coach der Stuttgarter in der abgelaufenen Saison und will nun erst einmal eine Pause einlegen.

Der Traditionsklub kämpfte in der abgelaufenen Saison lange gegen den Abstieg und beendete die Liga auf einem desaströsen 15. Platz. Präsident Bernd Wahler und vor allem Sportvorstand Fredi Bobic stehen unter gehörigem Druck.

Weitermachen mit Keller

Schalke beendete indes alle Spekulationen um die Zukunft Jens Keller beendet. "Er wird auch in der kommenden Saison unser Trainer sein. Ziel und fester Plan ist es, mit ihm weiterzumachen", sagte Sportdirektor Horst Heldt.

Heldt gab zu, in der Winterpause mit mehreren Trainern Gespräche geführt zu haben. "Es gehört zu meinem Job dazu, Eventualitäten durchzuspielen." Ob auch der Mainzer Thomas Tuchel zu den Aspiranten gehörte, wollte Heldt nicht bestätigen.

Der immer wieder in der Kritik gestandene Keller sagte dazu: "Es wäre ja ein Wahnsinn, wenn sich jetzt etwas verändern würde. Was wir geleistet haben, war nicht selbstverständlich, mit den Problemen, die wir hatten." Man habe das Ziel Champions League erreicht.(APA/sid/red, 12.5.2014)

  • Mit dem Meistertrainer der Saison 2006/2007 soll es wieder bergauf gehen.
    foto: epa/bernd weissbrod

    Mit dem Meistertrainer der Saison 2006/2007 soll es wieder bergauf gehen.

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