Starkregenfälle setzten in Oststeiermark Keller unter Wasser

12. Mai 2014, 06:06
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Mehr als 70 Feuerwehreinsätze in zwei Stunden - Überflutete Keller und Straßen

Graz - Starkregenfälle haben am späteren Sonntagnachmittag die Feuerwehren in den oststeirischen Bezirken und Graz-Umgebung auf Trab gehalten. Die Landesleitzentrale "Florian Steiermark" habe alleine zwischen 16.00 und 18.00 Uhr mehr als 70 Einsätze verzeichnet, meldete der Landesfeuerwehrverband am Sonntagabend. Speziell betroffen waren die Bezirke Weiz, Hartberg-Fürstenfeld und Graz Umgebung.

Um 18.00 Uhr waren nach den wolkenbruchartigen Regengüssen in der Oststeiermark mehrere Hundert Feuerwehrmänner von über 40 Feuerwehren im Einsatz um Dutzende überflutete Keller auszupumpen und Straßen freizumachen, so Thomas Meier vom Landesfeuerwehrverband.

Teilweise sorgten Sturmböen für abgerissene Äste und umgeknickte Bäume, die weggeräumt werden mussten. Ein Ende der Einsätze sei so schnell nicht in Sicht, zumal Sonntagabend eine weitere Gewitterfront für den Bezirk Südoststeiermark vorhergesagt wurde. Punktuell seien etwa im Grazer Bergland, eventuell auch dem Joglland sowie im Dreiländereck Steiermark-Kärnten-Slowenien Niederschlagsmengen bis knapp über 50 mm möglich, meldete die Landeswarnzentrale am Sonntag.

Knapp 60 Feuerwehreinsätze im Burgenland

Im Burgenland hat es aufgrund des Starkregens von Sonntagnachmittag bis heute, Montag, früh knapp 60 Feuerwehreinsätze gegeben. Zahlreiche Feuerwehren mussten mehrmals wegen umgestürzter Bäume sowie überfluteter Keller und Straßen ausrücken, teilte ein Sprecher der Landessicherheitszentrale Burgenland auf Anfrage der APA mit. Folgeeinsätze wurden statistisch nicht erfasst.

Am stärksten war der Bezirk Oberwart und insbesondere der Raum Pinkafeld betroffen. Aber auch in den anderen Bezirken mussten die Einsatzkräfte Pumparbeiten erledigen. Verletzt wurde niemand. (APA, 12.5.2014)

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