Akademie der Wissenschaften nimmt 46 neue Mitglieder auf

9. Mai 2014, 11:52
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Unter anderem Literaturwissenschafterin Konstanze Fliedl und Physikerin Ulrike Diebold mit dabei

Wien - Bei ihrer jährlichen Wahlsitzung hat die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) insgesamt 46 in-und ausländische Forscher aufgenommen. Die acht neuen wirklichen und 28 korrespondierenden Mitglieder sowie die acht Mitglieder der Jungen Kurie und die beiden neuen Ehrenmitglieder werden am 17. Oktober ihre Dekrete erhalten.

Die in die mathematisch-naturwissenschaftliche und die philosophisch-historische Klasse eingeteilte Akademie der Wissenschaften kennt verschiedene Arten von Mitgliedern. Vorgesehen sind 90 inländische wirkliche Mitglieder, die sich jeweils zur Hälfte auf die beiden Klassen aufteilen. Weiters gibt es in jeder der beiden Klassen jeweils 125 korrespondierende Mitglieder. 55 davon kommen aus dem In- und 70 aus dem Ausland. Über 70-jährige wirkliche und korrespondierende Mitglieder werden bei voller Wahrung ihrer Rechte in diese Höchstzahlen nicht eingerechnet. Die Mitglieder werden von der Gesamtakademie nach dem Grundsatz gewählt, dass die wissenschaftlichen Richtungen in den beiden Klassen ausgewogen und angemessen vertreten sind und dass sie den hohen Anforderungen der Akademie in Persönlichkeit, wissenschaftlicher Arbeit und Ansehen in der Fachwelt gerecht werden.

Die Neuen

Zu wirklichen Mitgliedern in der philosophisch-historischen Klasse wurden die Literaturwissenschafterin Konstanze Fliedl, die Statistikerin Sylvia Frühwirth-Schnatter, der Ökonom und ehemalige Weltbank-Direktor Robert Holzmann, die Byzantinistin Claudia Rapp und die Altphilologin Danuta Shanzer gewählt. In der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse werden die Physikerin und Wittgenstein-Preisträgerin 2013 Ulrike Diebold, der Computerwissenschafter Herbert Edelsbrunner und der Molekularbiologie Jan-Michael Peters als wirkliche Mitglieder aufgenommen.

Korrespondierende Mitglieder werden unter anderem der Quantenphysiker Markus Arndt, die Informatikerin Monika Henzinger, der Materialwissenschafter Niyazi Serdar Sariciftci, der Neurowissenschafter Gero Miesenböck und die Strafrechtlerin Susanne Reindl-Krauskopf. Der Bildungshistoriker Helmut Engelbrecht und der Israelische Kulturwissenschafter Itamar Even-Zohar werden Ehrenmitglieder. (APA, derStandard.at, 9. 5. 2014)

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