Fusion zu weltgrößtem Werbekonzern geplatzt

9. Mai 2014, 08:24
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Omnicom und Publicis erklären ihren Plan für gescheitert, vorausgegangen waren Streitigkeiten um den Finanzchef

Die geplante 35 Milliarden Dollar schwere Fusion von Omnicom und Publicis zum weltgrößten Werbekonzern ist offenbar geplatzt. Wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Donnerstag sagte, erklärten die beiden Unternehmen ihre Pläne für gescheitert. Hintergrund sei ein Streit über bestimmte Konditionen und den Posten des Finanzchefs gewesen. Bei Omnicom und Publicis war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erhalten.

Angedacht war eine Fusion unter Gleichen. Die Aktionäre der beiden Agenturen sollten jeweils rund 50 Prozent des Aktienkapitals des neuen amerikanisch-französischen Werbegiganten erhalten. Ein Zusammenschluss der zwei Unternehmen wäre der bislang größte in der Werbebranche gewesen. Er hätte die 4,9 Milliarden Dollar schwere Übernahme der Aegis-Gruppe durch die japanische Dentsu im vergangenen Jahr in den Schatten gestellt. (Reuters, 9.5.2014)

  • Im Vorjahr gaben die beiden Werberiesen Publicis und Omnicom ihre Fusion bekannt, nun scheint sie doch geplatzt zu sein.
    foto: ap/drew

    Im Vorjahr gaben die beiden Werberiesen Publicis und Omnicom ihre Fusion bekannt, nun scheint sie doch geplatzt zu sein.

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