Conchita Wurst, Sängerin und Kunstfigur

Kolumne8. Mai 2014, 17:01
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Österreichs Beitrag zum Song Contest hat einen exaltierten Fahrstil

Österreichs Song-Contest-Hoffnung reiste mit dem Flieger nach Kopenhagen. Im Gepäck hatte die Sängerin ihr Lied Rise like a Phoenix sowie "vier Perücken und jede Menge Outfits". Dem Piloten vertraute sie "zu 100 Prozent". Auch auf der Erde überlässt sie das Lenken Profis, denn "mein Fahrstil ist eine wahnsinnig gefährliche Kombination - ich bin unsicher und fahre sehr schnell", gesteht sie.

Zwischen Kunstfigur und Thomas Neuwirth wird streng unterschieden. "Privat fahre ich mit Öffis, erkennen tut mich keiner. Ich trage Brille und Kopfhörer, sehe und höre nichts. Frau Wurst aber fährt mit dem Taxi." Es wird viel fotografiert, Fans wollen Autogramme. "Das dauert, aber ich will pünktlich sein." 

40 Schuhpaare stehen bereit

Wenn Conchita durch die Stadt flaniert, "dann in Zwölf-Zentimeter-Stilettos. Minimum. Es geht sich gut damit, Frau Wurst fühlt sich in flachen Schuhen sehr unwohl." Abends müssen die Beine schon einmal hochgelagert werden: "Alles andere wäre gelogen." 40 Schuhpaare stehen bereit. "Ich liebe Buffalos. Die kopieren perfekt, sind preislich großartig, Topqualität. Da krieg ich Manolos um ein Viertel des Originalpreises." (Jutta Kroisleitner, DER STANDARD, 9.5.2014)

  • La Wurst bewegt sich vor allem hochhackig fort.
    foto: ap/augstein

    La Wurst bewegt sich vor allem hochhackig fort.

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