65.000 Euro Schaden in Niederösterreich durch Phishing

7. Mai 2014, 15:13
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Polizei warnt vor verstärkten Attacken seit Jänner

Die Polizei warnt vor aktuellen Phishing-Attacken in Niederösterreich. Seit Jänner ist über E-Mails und fingierte - zum Teil täuschend echtaussehende - Internetseiten ein Schaden von rund 65.000 Euro entstanden. Dabei werden die Adressaten aufgefordert, persönliche Informationen zu Kreditkartennummern, Kennwörter und Kontodaten preiszugeben.

Auch telefonische Auskunft

Fingierte E-Mails etwa sollen beim Nutzer den Eindruck erwähnen, dass es sich um einen seriösen Absender, zum Beispiel einer Bank oder einem Online-Aktionshaus, handelt. Die Empfänger werden zumeist in den Schreiben aufgefordert, einen Link anzuklicken, der auf eine täuschend echtaussehende Webseite weiterleitet. Unter einem Vorwand werden dann die Benutzer gebeten, persönliche Daten eingeben. Bei den gegenständlichen Vorfällen schreckten die Betrüger auch nicht zurück, sich telefonisch als Bankmitarbeiter ausgaben. 

Daten nicht per Mail weitergeben

In einer Aussendung der NÖ Landespolizeidirektion am Mittwoch wurde ausdrücklich vor der Weitergabe von Daten gewarnt. Kein seriöses Unternehmen oder Bankinstitut fordere per E-Mail zur Eingabe etwa von Passwörtern auf. Bei Online-Banking-Seiten sollten Nutzer zudem auf das "https" oder das Schloss-Symbol im Browser achten, das auf eine verschlüsselte, sichere Seite hinweist. (APA, 7.5.2014)

  • Achtung bei E-Mails, in denen nach Passwörtern gefragt wird.
    foto: standard/fischer

    Achtung bei E-Mails, in denen nach Passwörtern gefragt wird.

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