(OHNE TITEL)

22. August 2003, 20:23
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WORTSPIELE Vers, freie Assoziation oder konkrete Poesie? Die Grenzen verschwimmen. Das ist gerade der Reiz dieses Lyrikbandes. Mit jeweils vier Texten sind die Autoren vom Jahrgang 1965 aufwärts im Kompendium Lyrik von Jetzt (€ 15,5/DuMont) vertreten: eine neue, jüngere Generation von Lyrikern. Lars-Arvid Brischke, Rainer Stolz oder Anja Nioduschewski lieben Wortspiele. Anja Utler will die Leser mit Worten der Bewegung in Schwingung versetzen. Andere Dichter wie Raphael Urweide kreieren Textlandschaften, die die Natur aufleben lassen. Die meisten Texte erinnern mehr an eine Kompilation von Klängen, Tönen und Farben als an eine Aneinanderreihung von Worten, die einen "Sinn" ergeben wollen. Ziel dieser Lyrik ist die Fantasie der Leser anzustacheln, den Gedanken Auslauf zu geben. gg []

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