Sturm schaltet im "Fall Szabics" FIFA ein

25. August 2003, 09:50
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Grazer fordern vom VfB Stuttgart Ausbildungsentschädigung für Ungarn ein

Graz - Rund zwei Monate haben Sturm Graz und VfB Stuttgart über einer Lösung im "Fall Szabics" vergeblich verhandelt. Jetzt schalten die Steirer, die den ungarischen Stürmer heuer ablösefrei an den deutschen Vizemeister verloren, den Weltfußball-Verband (FIFA) ein. Weil vertragsfrei nicht gleich entschädigungsfrei bedeutet, fordert der SK Sturm für den U23-Akteur Imre Szabics eine ihm zustehende Ausbildungsentschädigung, die im sechsstelligen Euro-Betrag liegt.

"Ich habe heute an die FIFA ein umfangreiches und detailliertes Dossier mit der Aufforderung geschickt, die Entschädigung festzusetzen", sagte am Freitag der Grazer Sturm-Anwalt Christian Flick der APA. Der Jurist erwartet die Entscheidung des zuständigen FIFA-Gremiums bis Ende des Jahres. Im Gegensatz zu nationalen Transfers gibt es für grenzüberschreitende Wechsel keine klare definierte Tabellenzahlen. Es sei ein bisschen Neuland und daher eine Einzelfall-Problematik, sagt Flick. Sturm Graz hat ursprünglich eine Summe von 360.000 Euro ausgerechnet.(APA)

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