Styria stellt Gratismedien in Slowenien ein

7. Mai 2014, 18:09
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Aus für "Zurnal", "Zurnal24" und zurnal24.si - Sozialplan für 53 Mitarbeiter

Wien - 15 bis 20 Millionen Euro wollte Österreichs drittgrößter Medienkonzern Styria 2007 investieren, um Sloweniens Tageszeitungsmarkt mit einer Gratiszeitung aufzurollen. Sieben verlustreiche Jahre später zieht der Grazer Medienriese die Notbremse: Zurnal24, die ebenfalls kostenlose Wochenzeitung Zurnal und ihre Webplattform werden eingestellt.

Was das - auch konjunkturbedingt gefloppte - Engagement die Styria insgesamt kostete, beziffert der Konzern nicht. Schätzungen reichen bis hinauf in Höhen von 45 Millionen Euro, andere Konzernkenner sehen diesen Wert "viel zu hoch angesetzt".

53 Angestellte sind nach Konzernangaben betroffen, für sie soll es einen Sozialplan geben. Die Styria will ihre Marktportale und die Beteiligung am Kaufblatt Dnevnik beibehalten. In Österreich betreibt sie Kleine Zeitung, Presse, Wirtschaftsblatt. (red, DER STANDARD, 8.5.2014)

 

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