Nintendo verzeichnet Jahresverlust: Wii U bleibt ein Ladenhüter

7. Mai 2014, 10:46
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Der Umsatz schrumpfte um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr

Der japanische Videospielhersteller Nintendo hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem Verlust abgeschlossen. Zum Stichtag am 31. März fiel ein Minus von 23,2 Mrd. Yen (163,5 Mio. Euro) an. Im Jahr davor hatte Nintendo noch rund 7,1 Mrd. Yen verdient. Der Umsatz schrumpfte um 10 Prozent auf 571,7 Mrd. Yen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Schleppende Verkäufe

Ein Problem sind nach wie vor die schleppenden Verkäufe der Spielekonsole Wii U. Ihr Gesamtabsatz erreichte 6,17 Millionen Geräte - damit wurden in den vergangenen drei Monaten nur gut 300.000 Wii-U-Konsolen verkauft. Für das kommende Jahr bis März 2015 rechnet Nintendo mit 2,7 Millionen weiteren verkauften Wii Us, wonach man offenbar auch mit kommenden Blockbustern wie "Mario Kart 8" und "Super Smash Bros for Wii U & 3DS" nicht mit einem großen Aufschwung rechnet.

Stagnation

Der Handheld 3DS verkaufte sich laut Nintendo ebenfalls leicht schlechter, als erwartet und verzeichnet nun eine Installationsbasis von 43,3 Millionen Geräten. Im bevorstehenden Geschäftsjahr sollen 12 Millionen 3DS-Konsolen abgesetzt werden. (red/APA, derStandard.at, 7.5.2014)

  • Die schleppenden Verkäufe der Wii U machen Nintendo zu schaffen.
    foto: reuters/toru hanai

    Die schleppenden Verkäufe der Wii U machen Nintendo zu schaffen.

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