USA erließen Sanktionen gegen Verantwortliche für Gewalt im Südsudan

7. Mai 2014, 06:31
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Für "unbegreifliche Gewalt" verantwortlich

Juba/Washington - Die USA haben zwei mutmaßliche Verantwortliche für den blutigen Konflikt im Südsudan mit Sanktionen belegt. Betroffen sei der Kommandant der Regierungstruppen, Marial Chanuong, der gewaltsame Angriffe gegen Zivilisten in der Hauptstadt Juba angeführt haben soll, sagte US-Außenminister John Kerry am Dienstag in Washington.

"Unbegreifliche Gewalt"

Auf der anderen Seite gebe es Sanktionen gegen Peter Gaget, der am 17. April Rebellentruppen bei einem Angriff auf die Stadt Bentiu kommandiert habe, bei dem mehr als 200 Zivilisten umgekommen seien. Beide seien für "unbegreifliche Gewalt" verantwortlich, sagte Kerry.

Im Südsudan tobt seit Mitte Dezember ein Konflikt, der auch ethnische Hintergründe hat. Der US-Außenminister macht sich für die Durchsetzung des Waffenstillstandsabkommens und einen Friedensplan stark. Die Sanktionen sollten ein Signal für diejenigen sein, die einer friedliche Lösung im Weg stünden. (APA, 07.05.2014)

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