Schweiz schließt sich Steueraustausch an

6. Mai 2014, 16:10
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Auch Singepur schwenkt auf OECD-Standards ein

Paris - Die Bekämpfung von Steuerhinterziehung auf internationaler Ebene erhält immer schärfere Konturen. An Dienstag haben sich zwei wichtige Finanzplätze – die Schweiz und Singapur – bereit erklärt, den automatischen Informationsaustausch einzuführen. Entwickelt wird der Standard von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Somit besteht die Gruppe, die den Datenaustausch praktizieren will, aus den 34 OECD-Mitgliedern und 13 weiteren Staaten. Auch Österreich gehört dazu, unklar ist aber der zeitliche Ablauf. Wien hat zugesagt, den Austausch ab 2017 einzuführen, in der OECD will man schon früher damit starten. In der EU werden die Finanzämter bereits über Zinserträge im Ausland informiert, allerdings haben Österreich und Luxemburg eine Ausnahmeregelung ausgehandelt. Auf Druck der internationalen Staatengemeinschaft soll diese und damit das Bankgeheimnis für Ausländer fallen. (red, derStandard.at;, 6.5.2014)

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