Florian Klein von Salzburg nach Stuttgart

6. Mai 2014, 17:08
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ÖFB-Teamverteidiger wird Kollege von Martin Harnik - Vertrag bis 2017 beim deutschen Bundesligisten

Stuttgart - Florian Klein wechselt ablösefrei vom österreichischen Fußball-Meister Red Bull Salzburg zum deutschen Bundesligisten VfB Stuttgart. Der 27-jährige ÖFB-Internationale erhielt bei den Schwaben, die sich vergangenen Samstag den Klassenerhalt gesichert haben, einen Vertrag bis 2017 und wird damit Clubkollege von Martin Harnik.

Klein blickt der neuen Herausforderung erwartungsfroh entgegen. "Die deutsche Bundesliga gehört zu den besten Ligen der Welt. Ich freue mich, dass ich bei einem so bedeuteten Traditionsverein wie dem VfB Stuttgart ab der kommenden Saison zeigen darf, was ich kann", wurde der Rechtsverteidiger auf der VfB-Homepage zitiert.

Bobic-Lob

Stuttgarts Sportvorstand Fredi Bobic war ebenfalls hochzufrieden. "Florian ist ein sehr routinierter Spieler mit über 200 Spielen in der österreichischen Bundesliga. Zudem bringt er internationale Erfahrung mit aus Einsätzen in der Europa League und mit der Nationalmannschaft von Österreich. Wir sind überzeugt davon, dass er sich schnell bei uns integrieren und unsere rechte Seite verstärken wird."

Angeleitet wird Klein vermutlich von Huub Stevens. Der "Knurrer aus Kerkrade", dessen Vertrag ausläuft, hatte Stuttgart als Feuerwehrmann vor dem Abstieg bewahrt und ist erster Ansprechpartner des Klubs. Als Kandidaten auf den Posten wurden in lokalen Medien neben Stevens zuletzt der frühere Stuttgarter Meistertrainer Armin Veh (verlässt Eintracht Frankfurt) und der ehemalige Nationalspieler Stefan Effenberg gehandelt. Als Wunsch-Coach von Präsident Bernd Wahler gilt allerdings Thomas Tuchel, dessen Zukunft aber wohl bei Mainz 05 liegt, wo er bis 2015 gebunden ist.

LASK, Austria, Salzburg

Klein begann seine Karriere beim LASK. 2009 ging er zur Wiener Austria, 2012 folgte der Wechsel zu den Salzburgern. Der Oberösterreicher hält derzeit bei 214 Einsätzen in der österreichischen Bundesliga (13 Tore) und 18 Länderspielen. Bei den Salzburgern hatte er als Rechtsverteidiger zumeist das Nachsehen gegenüber Christian Schwegler. Nach der Verletzung des Schweizers im Frühjahr rutschte Klein aber in die Anfangsformation und lieferte gute Leistungen ab.

Derzeit sind 13 Österreicher (David Alaba, Alessandro Schöpf/beide Bayern, Harnik/Stuttgart, Christian Fuchs/Schalke, Sebastian Prödl, Zlatko Junuzovic, Richard Strebinger/alle Werder Bremen, Alexander Manninger, Raphael Holzhauser/beide Augsburg, Emanuel Pogatetz/Nürnberg, Philipp Zulechner/Freiburg, Martin Stranzl/Gladbach und Julian Baumgartlinger/Mainz) im Besitz eines Profi-Vertrags bei deutschen Oberhaus-Clubs. Ab Sommer kommen neben Klein auch Trainer Peter Stöger und Kevin Wimmer mit Aufsteiger 1. FC Köln dazu. (APA, 6.5.2014)

  • Von Linz über Wien und Salzburg nach Stuttgart: Florian Klein.
    foto: apa/ krug

    Von Linz über Wien und Salzburg nach Stuttgart: Florian Klein.

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