Wissenschaftsjournalisten von "Kurier" und "ORF" ausgezeichnet

6. Mai 2014, 10:38
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Steirischer "Inge-Morath-Preis" für Wissenschaftspublizistik an Susanne Mauthner-Weber und Günter Kaindlstorfer - auch Forschungspreise des Landes vergeben

Graz - Susanne Mauthner-Weber vom "Kurier" sowie Ö1-Journalist Günter Kaindlstorfer haben am Montag die "Inge-Morath-Preise" für Wissenschaftspublizistik des Landes Steiermark erhalten. Gleichzeitig gingen die Forschungspreise für Simulation sowie Human-Technology-Interface an u.a. Thomas Schmickl, das Team LEC (TU Graz), Reinhold Scherer und ein Team von Joanneum Research und Med-Uni.

Susanne Mauthner-Weber (49) und Günter Kaindlstorfer (geb. 1963) konnten sich ebenso wie Inge-Morath-Sonderpreisträger Bernhard Weingartner (38) unter 31 Bewerbern durchsetzen. Die drei Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Susanne Mauthner-Weber ist seit 1992 Journalistin beim "Kurier". 2008 legte sie den Grundstein für die wöchentliche Wissenschaftsseite im "Kurier". Sie hat bereits 2012 den Staatspreis für Wissenschaftspublizistik und 2013 den Kardinal-Innitzer-Preis für wissenschaftlich fundierte Publizistik erhalten.

Ebenfalls seit 1992 ist Günter Kaindlstorfer Redakteur bei Ö1. Nach einem kurzen Zwischenspiel als Kulturchef beim Nachrichtenmagazin "Format" kehrte er 1999 in den ORF zurück und gestaltet dort Sendungen wie "Radiokolleg", "Kontext" und "Salzburger Nachtstudio", wofür er nun mit dem Preis in der Kategorie Elektronische Medien ausgezeichnet wurde.

Der Wiener Physiker Bernhard Weingartner hat das Veranstaltungsformat "Science Slam" nicht nur in Wien erfolgreich etabliert, sondern auch in Graz ins Leben gerufen und bekam dafür einen Sonderpreis. (APA, 6.5.2014)

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