Amag macht ein Drittel weniger

6. Mai 2014, 08:32
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Massiver Preisdruck wirkt sich aus

Wien - Der börsennotierte Aluminiumkonzern AMAG steht massiv unter Preisdruck. Obwohl alle Segmente voll ausgelastet waren und die Absatzmenge im Vergleich zum Vorjahresquartal um zehn Prozent zugelegt hat, ging der Unternehmensgewinn nach Steuern im ersten Quartal 2014 um 30,9 Prozent auf 10,4 Mio. (15,0 Mio.) Euro zurück. Vor Steuern (EBT) sank der Gewinn um 33,2 Prozent auf 11,2 Mio. (16,8 Mio.) Euro.

Der Umsatz blieb im Jahresabstand mit 202,7 Mio. Euro (202,3 Mio. Euro) praktisch unverändert - die Mengensteigerung hat den Preisrückgang kompensiert. Die Aluminiumpreise lagen im Schnitt um 14 Prozent niedriger als im Vorjahresquartal, erinnert das Unternehmen in dem am Dienstag veröffentlichten Quartalsfinanzbericht. Bleiben die Aluminium-Preise niedrig, erwartet der Vorstand einen Rückgang des Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr. Da die Auftragslage gut sei, sei aber jetzt schon gesichert, dass im zweiten Quartal alle Segmente voll ausgelastet sind.

Die Preisschwankungen bleiben hoch, eine Prognose für das Geschäftsjahr sei daher schwierig. So fiel der Aluminiumpreis zwischen 20. Jänner und 4. Februar von 1.813 Dollar/t auf 1.687 Dollar je Tonne (minus 126 Dollar/t bzw. minus 7 Prozent). Die Anzahl der Mitarbeiter lag im ersten Quartal 2014 mit 1.589 deutlich höher als im 1. Quartal 2013 (1.519).

Das neue Walzwerk soll nach aktuellen Stand im vierten Quartal 2014 in Betrieb gehen. Die Erweiterung der Knetlegierungsgießerei, deren Bau im Jänner 2014 begonnen hat, wird voraussichtlich im ersten Quartal des Jahres 2015 abgeschlossen. (APA, 6.5.2014)

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