FPÖ-Sprecher musste "Trampel"-Beschimpfung auf Twitter zurücknehmen

5. Mai 2014, 15:46
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Martin Glier zahlte 1.000 Euro Entschädigung an Aktivistin von der "Offensive gegen Rechts"

Wien - Eine ungewöhnliche "Ehrenerklärung" ist am Montag auf Twitter erschienen. Ein FPÖ-Sprecher nahm darin Beschimpfungen einer linken Aktivistin zurück, die er im Jänner auf der Plattform geäußert hatte, während die ORF-Sendung "Im Zentrum" lief. Die Beschimpfte hatte ihre Anwälte eingeschaltet, man einigte sich außergerichtlich.

Ergebnis des außergerichtlichen Vergleiches sei neben der nun veröffentlichten Entschuldigung von FPÖ-Sprecher Martin Glier auch die Zahlung von 1.000 Euro an sie gewesen, sagte Natascha Strobl von der "Offensive gegen Rechts". Damit sei die Sache erledigt.

Thema der "Im Zentrum"-Sendung am 26. Jänner waren die Ausschreitungen rund um den umstrittenen Akademikerball gewesen, auch Strobl nahm an der Diskussion teil. Wie so oft wurde die Sendung auf Twitter von Kommentaren begleitet.

Diese Entschuldigung hatte übrigens weit mehr als die für einen Tweet erlaubten 140 Zeichen. Glier verbreitete sie daher als Bild-Attachment. Er selbst wollte die Causa auf Anfrage nicht kommentieren. (APA, 5.5.2014)

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