Wie SpaceX die Menschheit zur multiplanetaren Spezies machen will

Ansichtssache25. Mai 2014, 22:04
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illu.: spacex

SpaceX ehrgeizige Marsplane

Nach rund einem Monat im All ist der private Raumtransporter "Dragon" am vergangenen Sonntag unbeschadet zur Erde zurückgekehrt. Die vom Raumfahrt-Unternehmen SpaceX entwickelte unbemannte Raumkapsel landete vor der mexikanischen Küste im Pazifischen Ozean. "Dragon" hatte zuvor 2,2 Tonnen Nachschub zur ISS transportiert, darunter Raumanzüge, Essensvorräte und Material für wichtige wissenschaftliche Experimente.

Unterdessen arbeitet SpaceX mit Hochdruck an der Weiterentwicklung der Kapsel. Am kommenden Donnerstag will die Firma einen Prototypen der nächsten "Dragon"-Generation vorstellen, die in Zukunft Astronauten zur ISS bringen soll. Das Raumschiff könnte auch in Elon Musks ehrgeizigen Plänen eine wichtige Rolle spielen, aus der Menschheit in den kommenden Jahrzehnten eine multiplanetare Spezies zu machen. Der SpaceX-Gründer berichtete am Freitag auf der jährlichen International Space Development Conference (ISDC) in Los Angeles von Fortschritten auf dem Weg zu einer selbsterhaltenden Marskolonie.

So seien die bisherigen Tests mit einer teilweise wiederverwertbaren, selbstlandenen Rakete vielversprechend ausgefallen. Außerdem kündigte SpaceX bis Jahresende den Start einer neuen, leistungsstarken Trägerrakete an: Die Falcon Heavy Rocket soll die stärkste und größte Rakete nach der "Saturn V"-Rakete des Apollo-Programms werden und vielleicht eines Tages Menschen in Richtung Mars schicken. Auch was dann Freiwillige für den Trip zum Roten Planeten bezahlen müssen, verriet Musk: 500.000 US-Dollar will SpaceX von den künftigen Marskolonisten verlangen.

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