Streiter: "Wir haben einfach zu viel X gespielt"

5. Mai 2014, 00:00
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  • Rapid - Innsburuck

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): "Platz zwei war in dieser Saison das Maximum für uns. Salzburg spielt in einer anderen Liga, hat unglaubliches Potenzial und dieses fast voll ausgeschöpft. Es war ein tolles Spiel vor einer perfekten Kulisse, ein Fußballfest gegen einen Gegner, der es uns nicht leicht gemacht hat. Persönlich tut es mir sehr leid, dass Innsbruck abgestiegen ist. Aber ich hoffe, dass sie schon bald wieder in die Bundesliga aufsteigen werden."

Michael Streiter (Innsbruck-Trainer): "Der Klassenerhalt ist nicht heute verspielt worden. Bis zum 1:0 war das Spiel sehr offen, wir hatten auch noch eine große Ausgleichschance. Der Abstieg ist sehr, sehr bitter. Wir haben einfach zu viel X gespielt, vor allem, wenn wir geführt haben in einem Spiel. Jetzt muss man abwarten, was bis Ende Mai mit der Lizenz (Anm.: Admira) passiert. Bis dahin müssen wir vom Kader her weiterhin zweigleisig für die nächste Saison planen. Ich gehe aber davon aus, dass ich auch in der ersten Liga Trainer der Mannschaft bleiben werde."

  • Grödig - Austria

Adi Hütter (Grödig-Trainer): "Das einzige, was wir tun brauchten, war gewinnen, das war der Auftrag und Plan. Es hätte natürlich nicht besser laufen können heute, es war ein klar verdienter Sieg. Wir haben die klar besseren Chancen, schon vor dem Anschlusstreffer hätten wir die Partie entscheiden müssen. Die Austria hat noch immer die besseren Karten, wir müssen in Innsbruck auch erst gewinnen."

Dieter Elsneg (Grödig-Spieler): "Wir haben es uns selbst schwer gemacht, hatten die hochkarätigeren Chancen. Wir haben es spannend gemacht über 95 Minuten, sind aber letztendlich als verdienter Sieger vom Platz gegangen. Jetzt haben wir einen spannenden letzten Spieltag."

Herbert Gager (Austria-Trainer): "Das Spiel ist für uns enttäuschend verlaufen. Der Sieg für Grödig geht auf alle Fälle in Ordnung. Es darf nicht passieren, dass wir immer den Start verschlafen. Nach eineinhalb Minuten bekommen wir ein Gegentor in einem Spiel, in dem es um viel für uns geht. Wir müssen nun unsere ganze Konzentration auf dieses Finalspiel nächste Woche legen und da eine bessere Leistung bringen. Wir haben es selbst in der Hand, das ist das Wichtigste."

  • Sturm - Wr. Neustadt

Darko Milanic (Trainer Sturm Graz): "Wir haben sehr gut begonnen mit der Riesenchance von Beric. Dann war unsere Energie weg. In der zweiten Spielhälfte waren wir dann etwas besser. Normal gewinnt man so ein Spiel, wenn der Gegner so passiv ist. Aber statt das auszunutzen, haben wir ein Kontertor bekommen. Ich habe gemerkt, dass die Spieler nicht zu hundert Prozent da sind. Ich hoffe, es hilft uns in den nächsten Spielen."

Heimo Pfeifenberger (Trainer Wiener Neustadt): "Es ist schön, dass wir es aus eigener Kraft geschafft haben und noch schöner, dass wir nach so langer Durststrecke einen Sieg feiern konnten. Graz ist scheinbar ein guter Boden für uns. Mit dem Klassenerhalt ist ein Ziel erreicht, wir wollten auch mehr Punkte erreichen als letztes Jahr. Da waren es 36, jetzt müssen noch einmal Punkte her, dann ist unser zweites Saisonziel auch erreicht."

  • Salzburg - Ried

Roger Schmidt (Salzburg-Trainer): "Wir wollten heute unbedingt noch ein gutes Spiel machen, den Fans unseren Fußball bieten, die Mannschaft hat das super gemacht. Genauso sollte es sein heute. Das war in letzten Wochen mit Abstand unser bestes Spiel. Es ist schön wenn man was zum Abschluss gebracht hat. Das ist eine Auszeichnung für die ganze Gemeinschaft, die daran gearbeitet hat. Das ist alles emotional. Ich war zwei Jahre mit Spielern eng verbunden, wir haben viel erlebt. Man wird in Zukunft sehr gerne auf diese Zeit zurückdenken. Ich war sehr gerne Trainer dieser Mannschaft:"

Kevin Kampl (Salzburg-Spieler): "Es ist ein extrem schöner Tag heute. Auch wenn wir extrem traurig sind, dass wir den Trainer verabschieden müssen. Wir werden ein bisschen feiern, aber nicht viel, wir haben am Mittwoch wieder ein sehr wichtiges Spiel. Ganz einfach für den neuen Trainer wird es nicht. Man sieht, wie lieb ihn (Anm.: Trainer Roger Schmidt) alle gewonnen haben. Ich wünsche ihm alles Gute."

Eddie Gustafsson (Salzburg-Torhüter): "Es ist unglaublich. Nach einer langen Karriere so einen Abschied, das ist unglaublich. Ich habe geweint. Wir haben eine super-tolle Saison geleistet, es ist mein schönster Titel. Aber wir wollen auch noch den Cup holen. Es ist ein tolles Ende für mich als Profi-Fußballer."

Michael Angerschmid (Ried-Trainer): "Salzburg war eine Klasse zu große heute. Salzburg war heute einfach zu gut. Wir haben die Tore auch sehr billig bekommen. Ich gehe davon aus, dass es gegen Rapid mein letztes Spiel als Ried-Trainer ist. Es ist in den letzten Wochen sehr viel vorgefallen. Es war der Umgang nicht immer der feinste, nicht immer so, wie man es in Ried gewohnt ist. Ich glaube, dass diese Saison von unserer Seite aber nicht so schlecht ist."

  • Admira - WAC

Walter Knaller (Admira-Trainer): "Es ist positiv, dass wir jetzt aus eigener Kraft endgültig den Ausgleich fixiert haben. Wir waren etwas effektiver als Wolfsberg, hatten auch mehr Möglichkeiten, nur haben wir diese teilweise schlecht zu Ende gespielt. In der Defensive waren wir heute sehr solide."

Dietmar Kühbauer (WAC-Trainer): "Es war eigentlich zuerst ein typisches 0:0-Spiel, die Admira hat unsere Fehler vor dem Tor eiskalt ausgenutzt. Dann war es ein offenes Spiel, Kofler hat aber doch einige gute Paraden gezeigt. So gesehen haben wir verdient verloren, weil wir nicht clever genug waren. Von beiden Mannschaften war es kein Spiel, dass einen vom Hocker reißt."

Thorsten Schick (Torschütze für die Admira): "In der ersten Hälfte war es eine ausgeglichene Partie, auch wenn wir das Spiel unter Kontrolle hatten. Aber der WAC hat uns das Leben ganz schön schwer gemacht. Zwingende Chancen gab es nicht. In der zweiten Hälfte war es ein bisschen besser, wir sind in Führung gegangen, haben dann aber versäumt, den Sack zuzumachen. Jetzt wollen wir auch noch in der nächsten Woche das Niederösterreich-Derby gegen Wr. Neustadt gewinnen. Wegen der offenen Lizenz lassen wir uns nicht aus der Ruhe bringen."

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