Verirrt in der Wüste: Österreicher in Israel gerettet

3. Mai 2014, 21:02
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Touristen waren ohne Wasservorräte in Areva-Wüste

Eilat - Eine Gruppe von vier österreichischen und 14 deutschen Touristen ist im letzten Augenblick aus der Gluthitze der Wüste im Süden Israels gerettet worden. Die Urlauber seien Samstagfrüh mit Fahrzeugen von der Hafenstadt Eilat am Roten Meer aus mit einem lokalen Touristenführer zu einer Tour gestartet und in die Arava-Steinwüste gegangen, sagte der Leiter des Rettungsteams, Schraga Green, der dpa.

"Der Führer hat dann bei einer Wanderung die Orientierung verloren. Wir sind ein paar Mal falsch abgebogen und es war wohl auch nicht alles richtig ausgeschildert", sagte der Österreicher Matthias Gebhart der Nachrichtenagentur dpa. "Wir hatten auch nicht genügend Wasser dabei, nur so für zwei Stunden, länger sollte die Wanderung ja nicht dauern", fügte er hinzu.

Als dann bei 39 Grad im Schatten, den es in der Wüste ohnehin kaum gibt, schon seit zwei Stunden alle Wasservorräte aufgebraucht waren, rief die Gruppe per Handy die Polizei um Hilfe. Dank der Beschreibung der Umgebung konnte Green den Aufenthaltsort der Touristen feststellen. Knapp eine Stunde später waren die Retter da. Die 18 Urlauber konnten unversehrt in ihre Hotels in Eilat zurückgebracht werden. (APA, 3.5.2014)

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