Angelika lebt

2. Mai 2014, 18:25
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Das Angelika Kauffmann-Museum widmet seiner Namensgeberin nun eine Ausstellung

Sie ist wohl die berühmteste Tochter der Gemeinde Schwarzenberg. Ihre Werke sind in Museen auf der ganzen Welt vertreten. Das Angelika Kauffmann-Museum widmet seiner Namensgeberin nun eine Ausstellung. Blütezeit London ist der zweite Teil einer Trilogie, die 2013 mit Heimat Schwarzenberg eröffnet wurde. Geboren wurde die Malerin im Jahr 1741 in Chur (CH). Ihr Vater stammte aus Schwarzenberg und war ein bekannter Porträt- und Freskenmaler. Nach dem Tod der Mutter 1757 zog er mit seiner Tochter nach Schwarzenberg. Im selben Jahr erhielt er nach einem Brand in der örtlichen Kirche den Auftrag für die Neugestaltung des Innenraums. Die damals erst 16-jährige Angelika übernahm es, die Apostelfresken zu malen.

Mit 25 Jahren gelang es ihr dann, in der männlich geprägten Kunstszene Londons ihr erstes Atelier einzurichten. Hier lernte sie nicht nur den berühmten Maler Sir Joshua Reynolds kennen, sondern konnte auch Aufträge aus dem Königshaus für sich gewinnen. Die von Petra Zudrell kuratierte Ausstellung Blütezeit London widmet sich der Zeit der Künstlerin in England. Ebenfalls Teil der Ausstellung sind die im Rahmen des Projekts "Angelika lebt! Tableaux vivants" entstandenen Fotos, auf denen Schüler des Borg Egg ausgewählte Historienbilder der Künstlerin als "lebende Bilder" nachgestellt haben. (niwe, DER STANDARD, 3.5.2014)

1.5.-26.10., Angelika-Kauffmann-Museum, Brand 34, 6867 Schwarzenberg

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