"Wahlkabine" gestartet, Finanzierung weiter unklar

2. Mai 2014, 10:22
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Unterrichtsministerium kann keine Finanzierungszusage machen

Trotz finanzieller Schwierigkeiten konnte das Wahlbarometer "Wahlkabine" fast einen Monat vor der EU-Wahl starten. Projektleiter Martin Wassermair ist erleichtert, aber "ohne solidarische Unterstützung der europäischen Partner hätten wir das nicht geschafft". Nach wie vor ist unklar, ob das Unterrichtsministerium, das bisher das Projekt mit etwa 10.000 Euro finanziert hatte, Geld zur Verfügung stellen werde. Nach massiver Kritik an den  Einsparungsplänen von Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch Hosek (SPÖ), wird das Budget für das Ressort neu verhandelt.

Seit 2002 besteht das Projekt, initiiert vom Wiener Institut für neue Kulturtechnologien, als Entscheidungshilfe bei Nationalrats- und Landtagswahlen, aber auch für die europäischen Parlamentswahlen. 25 Fragen müssen Interessierte dabei zu unterschiedlichen politischen Positionen beantworten, das Ergebnis soll bei der Wahlentscheidung helfen. (mte, derStandard.at, 2.5.2014)

  • Am 25. Mai wird das Europaparlament gewählt: Eine Entscheidungshilfe soll die Wahlkabine bieten, das Projekt ist aber chronisch unterfinanziert.
    foto: apa/schlager

    Am 25. Mai wird das Europaparlament gewählt: Eine Entscheidungshilfe soll die Wahlkabine bieten, das Projekt ist aber chronisch unterfinanziert.

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