Vater von getötetem deutschen Gastschüler klagt USA an

1. Mai 2014, 14:28
167 Postings

Kritik an Waffengesetzen, Amerika könne "nicht weiterhin Cowboy spielen"

Helena/Hamburg - Der Vater des im US-Bundesstaat Montana getöteten deutschen Gastschülers Diren hat die Waffengesetze in den USA scharf kritisiert. "Amerika kann hier nicht weiterhin Cowboy spielen", sagte der 46-Jährige.

Er habe sich als Vater keine Gedanken darüber gemacht, "dass hier jeder jemanden erschießen kann, nur weil er in seinen Garten gekommen ist". Andernfalls hätte er seinem Sohn, der in der Nacht auf Sonntag in der Garage eines Fremden erschossen wurde, den Schüleraustausch keinesfalls erlaubt.

Zu dem wegen vorsätzlicher Tötung angeklagten Todesschützen sagte der Taxifahrer aus dem Hamburger Stadtteil St. Pauli: "Er soll die gerechte Strafe bekommen." Er sei am Anfang dagegen gewesen, dass sein Sohn in die USA geht, sagte er. "Ich weiß, dass es in Amerika gefährlich ist - nicht überall, aber in den Großstädten." (APA, 01.05.2014)

Share if you care.