Theodor-Körner-Preise für Jungwissenschafter

30. April 2014, 14:29
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Arbeiten mit gesellschaftlicher Relevanz mit jeweils 3.000 Euro gefördert

Wien - 25 junge Wissenschafter und Künstler sind mit Preisen aus dem unter anderem von der Arbeiterkammer (AK) initiierten Theodor Körner-Fonds ausgezeichnet worden. Die Arbeiten wurden mit jeweils 3.000 Euro gefördert, insgesamt wurden laut Aussendung der AK 75.000 Euro ausgeschüttet.

Die Themen der prämierten Arbeiten reichten dabei von den politischen Folgen der Maastricht-Kriterien für öffentliche Verwaltung und Unternehmen (Sabine Wandl) über den Staatskult um den umstrittenen Bundeskanzler Engelbert Dollfuß (Lucilie Dreidemy) und den Zusammenhang von Wohnungsmangel und Gesundheit in Europa (Stefan Angel) bis zur für Forstwirtschaft und Umweltschutz relevanten Frage, wie viel Wasser Baumsetzlinge benötigen (Barbara Beikirchner).

Der Körner-Fonds wurde im Jahr 1953 anlässlich des 80. Geburtstags des damaligen Bundespräsidenten Theodor Körner, der auf persönliche Geschenke verzichtete, von Arbeitnehmerorganisationen errichtet. Ausschlaggebend für die Prämierung einer (noch nicht fertiggestellten) Arbeit ist ihre allgemeine wissenschaftliche bzw. künstlerische Qualität und gesellschaftliche Relevanz. Unter anderem wurden später berühmt gewordene Wissenschafter wie Renee Schroeder, Wendelin Schmidt-Dengler, Rupert Riedl und Antal Festetics am Anfang ihrer Karriere unterstützt. (APA, derStandard.at, 30. 4. 2014)

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