"The Elder Scrolls Online"-Entwickler: Spieler sollen Spammer öffentlich anprangern

30. April 2014, 14:21
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Zenimax umgeht selbst Community-Richtlinien

Zenimax Online hat sich im Kampf gegen den Schwarzmarkt für Spielgold in "The Elder Scrolls Online" (TESO) für eine ungewöhnliche Maßnahme entschieden: Die Entwickler sehen von den eigenen Community-Richtlinien ab und fordern Spieler dazu auf, die Usernamen so genannter Gold-Spammer öffentlich im Forum zu posten.

Ausnahme

"Wir ersuchen jeden, der eine Nachricht von jemandem bekommen hat, von dem er glaubt, ein Gold-Spammer zu sein, den Nutzernamen als Kommentar in diesem Forum zu posten", heißt es in einer Stellungnahme des Herstellers. "Beachtet bitte, dass unsere Community-Verhaltensregeln die namentliche Nennung und Bloßstellung untersagt. Allerdings müssen wir in dieser Situation eine Ausnahme machen, um die Spammer identifizieren und verbannen zu können."

Startschwierigkeiten

Zenimax hat seit dem Marktstart von "TESO" Anfang April mit dem unerlaubten Handel von Spielgold zu kämpfen. Unterdessen verzeichnet man auch technische Probleme. So musste kurzfristig die Auslieferung des jüngsten Major-Updates 1.0.6 verschoben werden. (zw, derStandard.at, 30.4.2014)

  • Spielen Sie "TESO"?
    foto: zenimax online

    Spielen Sie "TESO"?

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