Financial Fairplay-Verstöße werden in Vergleichen aufgewogen

29. April 2014, 15:01
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ManCity und Paris St. Germain müssen keinen Ausschluss aus dem Europacup befürchten

Manchester City und Paris St. Germain werden Verstöße gegen das Financial Fairplay der UEFA in Vergleichen mit Europas Fußballverband aufwiegen können. Damit wird dem Antreten der mit Millionen aus den Emiraten und Katar gespeisten Clubs in der Champions League nichts im Weg stehen. Wie die britische BBC am Dienstag berichtete, hätten in Summe weniger als 20 Clubs die Auflagen nicht erfüllt.

Mit den betreffenden Vereinen werden nun Vergleiche abgeschlossen. Die Finanzaufsicht der UEFA wird deshalb am Donnerstag zusammenkommen, um diese zu behandeln. Öffentlich werden sollen die Entscheidungen der UEFA dann in den darauffolgenden Tagen. Sollten sich ein Club und die UEFA nicht einigen, wandert der Fall vor ein Schiedsgericht.

Auch wenn UEFA-Präsident Michel Platini ursprünglich von "einschneidenden Sanktionen" gesprochen hat, werden gegen die fehlbaren Vereine keine wirklich drastischen Maßnahmen ergriffen. Als Sanktionen stehen Verweise oder Strafzahlungen im Raum. Im schlechtesten Fall darf der eine oder andere Großverdiener im Kader für den internationalen Wettbewerb nicht nominiert werden. Ein Ausschluss aus dem Europacup steht nicht zur Diskussion. (APA, 29.4.2014)

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