Dorfbewohner brachten in Kambodscha vermeintlichen Hexer um

29. April 2014, 11:49
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Heiler mit Knüppeln und Steinen attackiert

Phnom Penh - Aufgebrachte Dorfbewohner haben in Kambodscha einen Mann wegen angeblicher Hexerei getötet. Sie beschuldigten den 36-jährigen Heiler, durch Magie sieben Menschen getötet zu haben.

Wie die Zeitung "Cambodia Daily" online berichtete, zogen die Menschen am Sonntag zum Haus des Mannes in der Provinz Takeo im Süden des Landes. Sie attackierten den 36-Jährigen mit Knüppeln und Steinen. Mehrere Hundert Menschen schlossen sich dem Mob an. Seine Beamten hätten die aggressive Menge nicht stoppen können, wurde der örtliche Polizeichef am Dienstag in der Zeitung zitiert.

In Kambodscha kommt es immer wieder zu Übergriffen gegen traditionelle Heiler, die der Hexerei beschuldigt werden. Im Jänner wurden deswegen bereits zwei Menschen getötet. (APA, 29.4.2014)

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