"Destiny" vorgestellt: "Halo" trifft "World of Warcraft"

Ansichtssache mit Video30. April 2014, 10:59
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Pressevertreter durften das Sci-Fi-Epos erstmals spielen - Zahlreiche frische Gameplay-Eindrücke

Bungie ließ im Zuge eines US-Medienevents erstmals Vertreter der Presse sein im September erscheinendes Sci-Fi-Epos "Destiny" anspielen. Während die Entwickler auf ihre Genrebezeichnung "Shared-World-Shooter" bestehen, ist den Berichten zufolge darunter eine Kreuzung auf klassischem Egoshooter und MMO zu verstehen. Ein ausführlicher neuer Gameplay-Trailer und zahlreiche frische Screenshots geben Einblicke in diesen Genremix.

Wie spielt sich "Destiny"?

Die britische Seite Eurogamer beschreibt es in ihrem Hands-on als Kreuzung zwischen "Halo", "Borderlands" und "World of Warcraft". Erstere Ähnlichkeit erklärt sich von selbst: Bungie ist der Erfinder des Master Chiefs und hat auch bei "Destiny" eine mystische Sci-Fi-Welt erschaffen. Gleichzeitig fühle sich die Steuerung und das Gameplay sehr vertraut an. Polygon fügt dem hinzu, dass der große Unterschied bei der Geschichtsauslegung ist, dass "Halo" stückweise als Reaktion auf den Erfolg geschrieben wurde, während "Destiny" von Anfang an als große Serie mit einem von Beginn an konsistenten Universum ausgelegt wurde.

Gemeinsame Welt

Die Nähe zu kooperativen Shootern wie "Borderlands" und gar MMOs wie "WoW" sei durch das "Shared-World"-Konzept gegeben. Spieler können als Wächter der letzten Bastion der Menschheit alleine losziehen, um die verschiedensten feindlichen Aliens zurückzuschlagen, oder sich mit Freunden zusammenschließen und gemeinsam Abenteuer bestreiten (wie im Trailer zu sehen). Zudem ermöglicht Bungie an bestimmten Stellen öffentliche Events, bei denen sich auch fremde Spieler hinzuschalten können. Das Besondere daran: Während des gesamten Erlebnisses geschieht der Wechsel aus Einzelspieler-, kooperativer und kompetitiver Erfahrung fließend.

Sammelfreude

Im Unterschied zu klassischen MMOs ist das Universum von "Destiny" allerdings nicht frei begehbar. Die einzelnen Areale seien zwar riesig, allerdings steuert man jede Mission von der Basis an und wird automatisch dort hin transferiert. Großer Wert wurde auf den Ausbau des eigenen Charakters gelegt. Spieler sammeln laufend neue Waffen und Gegenstände auf, um ihre Fähigkeiten zu verbessern. Dazu gehören auch magische Kräfte und Nahkampffertigkeiten.

PC in der Schwebe

"Destiny" wird am 9. September für PS4, PS3, XBO und X360 erscheinen, eine PC-Version sei aktuell nicht in Arbeit. Bungie zufolge liege dies schlicht an dem enormen Aufwand, den Titel für die einzelnen Plattformen zu optimieren, weshalb sich das 500-köpfige Team aktuell nur auf diese vier Konsolen konzentriere. In den aktuellen Vorschauen zu sehen ist die PS4-Ausgabe des Spiels. Ganz ausschließen wolle man eine PC-Fassung aber keinesfalls, heißt es in einem Interview. (zw, derStandard.at, 29.4.2014)

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foto: activision/bungie
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