US-Behörden raten wegen Sicherheitslücke von Microsoft-Browser ab

29. April 2014, 08:13
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Heimatschutzministerium warnte vor Internet Explorer

Eine Sicherheitslücke in dem auf zahlreichen Computern laufenden Internet Explorer von Microsoft hat die US-Regierung auf den Plan gerufen. Das Heimatschutzministerium riet Computernutzern am Montag, vorerst auf andere Browser auszuweichen. Die Sicherheitslücken in den Explorer-Versionen sechs bis elf seien so groß, dass Hacker enorme Schäden verursachen könnten, warnte das Ministerium.

Marktanteil

Microsoft hatte am Wochenende die Probleme eingeräumt und arbeitet nach eigenen Angaben mit Hochdruck daran, diese zu beheben. Der Internet Explorer macht den Marktforschern von NetMarketShare zufolge 55 Prozent des PC-Browser-Marktes aus. Die übrigen Internet-Nutzer navigieren demnach vor allem mit den Konkurrenzprogrammen Chrome von Google oder mit Firefox von Mozilla durchs Internet.

Warnung

Vor der Sicherheitslücke im Internet Explorer hatte zunächst der Hersteller von Sicherheitssoftware FireEye gewarnt. Nach dessen Angaben haben Hacker vor allem US-Unternehmen aus der Verteidigungs- und Finanzbranche ins Visier genommen. Die Sicherheitslücke ist die erste gravierende dieser Art, seit Microsoft Anfang des Monats die Unterstützung von Windows XP eingestellt hat. (APA, 29.4.2014)

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