Pountneys Abschied von den Bregenzer Festspielen

28. April 2014, 17:43
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Motto "Wien zartbitter" für elfte und letzte Saison des scheidenden Intendanten

Bregenz - "Wien zartbitter" wählte der Intendant der Bregenzer Festspiele, David Pountney. Als Motto für seinen elfte und letzte Saison. Das sei aber nicht etwa eine Anspielung aufs seinen Gemütszustand oder persön- liche Emotionen, sondern stehe für die Oper Geschichten aus dem Wiener Wald des österreichischen Komponisten Heinz Karl Gruber.

Mit der Uraufführung dieser Auftragskomposition im Festspielhaus werden die Bregenzer Festspiele am 23. Juli eröffnet, Regie führt Michael Sturminger. Eigentlich war die Oper bereits für 2013 vorgesehen gewesen. Eine zweite Uraufführung, die der Musiktheater-Sitcom Das Leben am Rande der Milchstraße von Bernhard Gander wird auf der Werkstattbühne des Bregenzer Festspielhauses uraufgeführt.

Ebenfalls auf dem Programm der 69. Festspiele am Bodensee: Grubers satirische Oper Gloria von Jaxtberg. Die Zauberflöte, bei den Festspielen schon in der vergangenen Spielzeit als Erfolgsproduktion auf dem Spielplan, wird auf der Seebühne wiederaufgenommen. Es werde, so verspricht Pountney, "ein paar schöne, neue Erfindungen" geben.

216.000 Karten werden insgesamt aufgelegt. Festspielpräsi-dent Hans-Peter Metzler beklagte, dass die Subventionen seit 19 Jahren nicht erhöht worden seien und verwies auf einen Eigenfinnazierungsgrad von 85 Prozent. (asch, DER STANDARD, 29.4.2014)

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