Prammer hält Vorschlag von Lehrerkuren in Ferien für legitim

28. April 2014, 13:36
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Kanzler Faymann will Kuren und Fortbildung nur noch in den Ferien - Im neuen Dienstrecht für Fortbildung schon vorgesehen

Wien - Nationalratspräsidentin Barbara Prammer (SPÖ) hält den Vorschlag von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ), dass Kuren und Fortbildung der Lehrer nur mehr in den Ferien stattfinden sollen, für legitim, wie sie am Rande eines Pressegesprächs am Montag sagte. Sie kenne viele Lehrer, die das jetzt schon so machen. Medizinische Notwendigkeit etwa für eine Reha habe aber natürlich Vorrang.

Unterrichtsfreie Zeit

Faymann hatte am Sonntag in der "Krone" die langjährige Forderung der Wiener Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl (SPÖ) unterstützt, Kuraufenthalte und Fortbildungen für Lehrer grundsätzlich in die Ferienzeit zu verlegen. Der Vorsitzende der ARGE Lehrer in der GÖD, Paul Kimberger, hatte dem im "Kurier" (Montag-Ausgabe) eine Absage erteilt. "Der weiß ja nicht, wovon er spricht", so Kimberger. Kuren würden schon längst nur in der unterrichtsfreien Zeit stattfinden, "es sei denn, es wird medizinisch von einem Arzt angeordnet". Auch Fortbildungsveranstaltungen würden größtenteils schon jetzt nicht während des Unterrichts besucht - alle Seminare in den Ferien stattfinden zu lassen, sei aber schon allein aus Platzgründen an den Fortbildungseinrichtungen kaum möglich.

Im neuen Lehrerdienstrecht, das verpflichtend allerdings erst ab 2019/20 für neueintretende Lehrer gilt, ist die Pflicht zur Fortbildung in der unterrichtsfreien Zeit bereits vorgesehen. "Fortbildung darf nur bei Vorliegen eines wichtigen dienstlichen Interesses mit Unterrichtsentfall verbunden sein", heißt es dort. (APA, 28.4.2014)

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