Uruguay: Colonia del Sacramento

Blog29. April 2014, 14:55
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Die Fähre habe ich online auf der Colonia Express Homepage gebucht. Als erstes war der Gedanke da, nach Montevideo zu fahren, jedoch wäre dies für einen Tagesausflug zu viel gewesen. Es hätte ebenso eine direkt Verbindung mit der Fähre gegeben, die jedoch um einiges teurer ist. Die günstigere Variante, die viele buchten, war mit der Fähre nach Colonia und dann mit dem Bus weiter in die Hauptstadt. Die Zeit hatte ich leider nicht, aber die Kolonialstadt für einen Tagesausflug genau richtig.

Bei dem zehn Minuten langen Marsch vom Hafen in die Altstadt bekommt man gleich nette Gesellschaft. Mindestens ein Straßenhund begleitet und beschützt einen für eine Weile. Jedes vorbei fahrende Auto wird angebellt und gestoppt.

Bei dieser Tour war ein Guide sowie ein Essen inkludiert. Der Ausflug kostet ca. 40 Euro, rechnet man die Taxen dazu, kommt man fast auf das Doppelte. Man sollte sich das auf jeden Fall ansehen, wenn man in Buenos Aires ist und sich einen Tag von der stressigen Großstadt erholten möchte. (David Dukaric, derStandard.at, 29.4.2014)

foto: david dukaric

Nachdem das Stadttor passiert wird, kommt man direkt auf den Hauptplatz, wo sich das Wahrzeichen mit dem Leuchtturm von Colonia del Sacramento befindet. Spätestens ab hier hat man einen Begleiter an seiner Seite, der einen in der Altstadt begleitet und vorbei fahrende Autos anbellt.

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foto: david dukaric

Einige Oldtimer parken in den Straßen der Altstadt.

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foto: david dukaric

Vom Steg aus kann man an klaren Tagen in westlicher Richtung die Wolkenkratzer von Puerto Madero (Buenos Aires) sehen.

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foto: david dukaric

Typisches Straßenbild des charmanten Städtchens.

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foto: david dukaric

Pflastersteinstraßen mit netten kleinen Kaffeehäusern. Am Horizont sieht man den braun gefärbten Rio de la Plata.

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foto: david dukaric

Auf der anderen Seite der Stadt befindet sich das "Museo del Ferrocarril" mit Exponaten, die Einblick in die Eisenbahngeschichte geben. Die beiden Wagons wurden in ein Restaurant umgewandelt.

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foto: david dukaric

Vom Museum sieht man zur "Plaza de Toros", der Stierkampfarena, die schon seit längerer Zeit leer steht und langsam verfällt.

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foto: david dukaric

Ebenso leer steht das "Frontón del Real de San Carlos", in dem die Sportart Jai Alai (eine Squash ähnliche Rückschlags-Sportart) ausgeübt wurde. Einzig die Pferdebahn "Hipodromo Real de San Carlos" die noch im Betrieb ist.

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foto: david dukaric

Ausblick von der Playa urbana del Rowing auf den Rio de la Plata.

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foto: david dukaric

Restaurants auf der Promenade San Gabriel, wo man schon mal sechs US-Dollar für einen "Cafe con leche" (Milchkaffee) bezahlt.

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foto: david dukaric

Die portugiesische Kolonialstadt ist Abends besonders charmant, wenn die Laternen zu leuchten beginnen und man über die Pflastersteine spaziert.

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foto: david dukaric

Ruhige Atmospähre herrscht abends in den Gassen der Altstadt, wenn sich die Touristen wieder in Richtung Hafen gemacht haben.

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foto: david dukaric

Leider waren an diesem Abend die Hochhäuser von Buenos Aires nicht zu sehen. Aber der Sonnenuntergang hinter der Insel San Gabriel war auch ein netter Ausklang, bevor es wieder zurück zur Fähre ging.

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