"Bunte": Mitarbeiter sollen Papier sparen und Interviews selbst abtippen

27. April 2014, 17:46
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"Bunte"-Chefredakteurin Patricia Riekel verordnet ihrem Personal ein Sparprogramm

Ein Teil der sinkenden Erlöse durch den Auflagen- und Anzeigenschwund bei der deutschen Illustrierten "Bunte" soll mit ungewöhnlichen Sparmaßnahmen kompensiert werden. Wie das deutsche Nachrichtenmagazin "Spiegel" berichtet, richtete "Bunte"-Chefredakteurin Patricia Riekel via Hausmitteilung einen Appell an die Mitarbeiter, Einsparungsvorschläge umzusetzen.

So sollen Mitarbeiter Essenseinladungen über 30 Euro vorab bei der Chefredaktion anmelden. "Um den Papierverbrauch einzudämmen, wird die Rückseite z.B. von Agenturmeldungen auch benutzt", heißt es laut "Spiegel" weiter. Eine weitere Maßnahme: Redakteure müssen künftig Interviews selbst abtippen - das spare "monatlich mindestens 10.000 Euro". 

Bei der Illustrierten der Burda Style Group sind die Anzeigenerlöse im März um über zehn Prozent gesunken, die Auflage fiel im ersten Quartal um 3,7 Prozent. Teil des Sparkurses sei auch ein Mitarbeiterabbauprogramm. Rund ein Dutzend Redakteure könnten von einer Frühpensionierungswelle betroffen sein. (red, derStandard.at, 27.4.2014)

  • Die "Bunte" muss sparen.
    foto: die bunte

    Die "Bunte" muss sparen.

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