Gasexplosion, um sich selbst zu töten

27. April 2014, 13:03
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In den vergangenen Jahren gab es ähnliche Fälle

Wien - Der 19-Jährige, der am Samstag in Wien eine Gasexplosion in einem Wohnhaus auslöste, war nicht der erste in Österreich, der auf diese Art Suizid beging und anderen Menschen Leid zufügte. Im Folgenden einige ähnliche Fälle aus den vergangenen Jahren.

  • 12. Dezember 2013: In einem Wohnhaus in Dobl bei Graz explodierte eine Flasche mit Butangas und löste einen Brand aus. Der 59-jährige Bewohner kam darin ums Leben, die Ermittler gingen von Suizid aus.
  • 9. Dezember 2013: Ausströmendes Gas verursachte die Explosion eines Hauses in Sankt Georgen am Längsee in Kärnten. Der Sohn der Hausbesitzerin, der in einem angrenzenden Schuppen gefunden wurde, hat sich offenbar selbst getötet.
  • 31. Dezember 2011: In Wien-Donaustadt wurden ein Reihenhaus durch eine Gasexplosion und einen anschließenden Brand dem Erdboden gleichgemacht und die angrenzenden Häuser schwer beschädigt. Die Leiche des 44-jährigen Besitzers wurde im Trümmerhaufen gefunden. Er hatte offenbar zuvor die Gaszufuhr geöffnet.
  • 11. April 2010: Ein 42-Jähriger löste in einem Einfamilienhaus in Fernitz bei Graz eine Gasexplosion aus - angeblich um seine Ex-Frau und sich selbst zu töten. Er wurde leicht verletzt, seine Frau und ihre drei Kinder blieben unversehrt. Der Mann wurde im September 2012 wegen Mordversuchs zu zwölf Jahren Haft verurteilt. (APA, 27.4.2014)
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