Schüler wollen effiziente Schule

25. April 2014, 17:46
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Bundesschulsprecherin für "sinnvolle Rationalisierung"

Wien - Es wurden dann doch "nur" vier und nicht fünf "Schulgipfel" in drei Tagen: Freitagabend empfing Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) nämlich Eltern und Schüler gemeinsam und lud auch die Lehrer noch einmal dazu, um allen "Schulpartnern" ihre Sparpläne zu erläutern.

Die Erwartungen der Schüler formulierte Bundesschulsprecherin Angi Groß so: "Unser wichtigster Punkt ist: keine Sparmaßnahmen im Unterricht." Stattdessen solle man schauen, wie das System "durch sinnvolle Rationalisierungen effizienter werden kann". Etwa durch "komplette Lehrerverwaltung in der einzelnen Schule", sagte sie zum Standard. Sie sei vor allem "gespannt, was sie uns berichtet", denn Heinisch-Hoseks Rede vom "umgeschichteten" Ganztagsschulausbau sei nicht so ganz schlüssig: "Jeder richtet sich die Zahlen, wie es ihm passt."

Die Eltern wollten sich nicht mit Spartipps hervortun, sagte Christian Morawek vom Bundesverband der Pflichtschulelternvereine: "Wir sagen dem Ministerium sicher nicht, wie es einen Milliardenbetrieb führen soll." Und die Lehrer wollen zugunsten des Budgets nicht auf Zulagen verzichten. (nim, DER STANDARD, 26.4.2014)

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