Bremen als bayrische Probe für den Ernstfall

25. April 2014, 17:30
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Im Keller tobt weiter der pure Kampf ums Überleben: HSV in Augsburg, Nürnberg in Mainz

München - Während der Abstiegskampf tobt, absolviert Meister Bayern München am Samstag in der deutschen Fußball-Bundesliga seine Generalprobe für das Champions-League-Rückspiel gegen Real Madrid. Werder Bremen stellt sich dem Rekordchampion in den Weg. Mit einem Punktegewinn hätten die Bremer den Klassenerhalt endgültig fixiert - im Gegensatz zu Nürnberg oder dem HSV, die weiter arg in Bedrängnis stehen.

Bei den Bayern dreht sich bereits alles um das Heimspiel gegen Real am Dienstag - und um die Unform von Franck Ribery. Der Vordermann von ÖFB-Star David Alaba war in den vergangenen Wochen nur ein Schatten seiner selbst. "Ich muss ihn unterstützen", erklärte Bayern-Trainer Pep Guardiola. Jeden Tage spreche er mit seinem französischen Sorgenkind. "Jeden Tag, jede Woche denke ich, was ich mit Franck machen kann."

Comment ça va Franck? 

Der Zauber des Vorjahres scheint bei Ribery verblasst zu sein. Das sei auch für den Trainer ein Problem, versicherte Guardiola. "Manchmal spielt er nicht in seinem Topzustand, aber er kämpft immer für die Mannschaft", betonte der Spanier. "Ich muss die beste Lösung finden, um ihn zu unterstützen. Wenn ein Spieler nicht läuft, kann ich ihm nicht helfen." Das sei bei Ribery aber keineswegs der Fall. Das Bemühen sprach Guardiola seinem Star nicht ab.

Eine leichte Rotation in der Startformation sei möglich. Die halbe Mannschaft will der Coach gegen Werder mit den ÖFB-Teamspielern Sebastian Prödl und Zlatko Junuzovic aber keineswegs für den Showdown mit Real schonen. "Natürlich ist Dienstag unser Finale. Aber wir müssen probieren, dass der Teamspirit und die Leidenschaft, die wir in Madrid hatten, bleiben", sagte Guardiola. Das Hinspiel in Spanien war trotz klar mehr Ballbesitz 0:1 verloren gegangen.

In der Liga fanden die Bayern zuletzt mit einem 2:0-Sieg bei Schlusslicht Braunschweig wieder in die Spur. Die Braunschweiger hoffen vor ihrem Gastspiel bei Hertha BSC ebenso noch auf den Klassenerhalt wie der HSV und Nürnberg. Die drei Teams liegen innerhalb von zwei Punkten. Den Relegationsplatz nimmt derzeit der HSV ein, für den es am Sonntag nach Augsburg geht. ÖFB-Teamverteidiger Emanuel Pogatetz gastiert mit Nürnberg in Mainz. (APA, 25.4.2014)

Programm deutsche Bundesliga (32. Runde):

Samstag (15.30 Uhr): Bayern München (Alaba) - Werder Bremen (Prödl, Junuzovic), FSV Mainz 05 (ohne Baumgartlinger/Trainingsrückstand) - 1. FC Nürnberg (Pogatetz), VfL Wolfsburg - SC Freiburg (Zulechner), Hertha BSC Berlin - Eintracht Braunschweig, 1899 Hoffenheim - Eintracht Frankfurt. 18.30 Uhr: Bayer Leverkusen - Borussia Dortmund

Sonntag (15.30): FC Augsburg (Manninger, Holzhauser) - Hamburger SV. 17.30 Uhr: FC Schalke 04 (ohne Fuchs/verletzt) - Borussia Mönchengladbach (Stranzl)

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