Warum US-Präsident Barack Obama (vielleicht) sein Sushi nicht aufaß

25. April 2014, 14:15
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Dass US-Präsident Barack Obama beim Abendessen mit Japans Regierungschef Shinzo Abe im Sukiyabashi Jiro, der angeblich besten Sushi-Bar der Welt, nur die Hälfte der ihm vorgesetzten 20 Kreationen aufaß, löste bei japanischen Journalisten Verwirrung aus.

Im Radio wurde der Besitzer eines benachbarten Grillrestaurants, der die beiden Politiker beim Essen beobachten konnte, interviewt. Obama begann derm Gastronomen zufolge bereits während der Mahlzeit ein intensives Gespräch. Das eigentlich als lockeres Treffen angesetzte Essen sei ziemlich formell verlaufen, sagte einer der Küchenchefs.

Möglicherweise wollte der Gast einfach eine peinliche Situation vermeiden, in der der damalige US-Präsident George H. W. Bush, der Vater von Obamas Amtsvorgänger George W. Bush, 1992 bei einem Galadinner mit dem damaligen japanischen Regeirungschef Kiichi Miyazawa geriet:

Offiziellen Angaben zufolge war der Gast von einem vormittäglichen Tennis-Doppel erschöpft und litt an einer Magen-Darm-Grippe. Der Zwischenfall ging als "George H. W. Bush vomiting incident" in die Geschichte ein. (bed, derStandard.at, 25.4.2014)

  • Prost! Japans Präsident Shinzo Abe schenkt Barack Obama ein Glas Sake ein
    foto: reuters/cabinet public relations office

    Prost! Japans Präsident Shinzo Abe schenkt Barack Obama ein Glas Sake ein

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