Paket mit 100 Sparmaßnahmen

24. April 2014, 18:07
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Aufsichtsrat genehmigte Bilanz für 2012/13

Wien - Der Aufsichtsrat des Burgtheaters hat am Donnerstagnachmittag die Bilanz für die Saison 2012/13 genehmigt. Zudem wurde die Geschäftsführung beauftragt, ein Maßnahmenpaket mit mehr als 100 Einzelpositionen für das Geschäftsjahr 2014/15 zu finalisieren. Dieses Paket "zur Erzielung einer finanziellen Stabilität" soll im Juni beschlossen werden, so der Aufsichtsratsvorsitzende Christian Strasser, Chef des Wiener Museumsquartiers.

Wie hoch der Jahresverlust ist, wurde nicht bekanntgegeben. Denn erst heute, Freitag, findet die Aufsichtsratssitzung der Bundestheaterholding statt. Im Anschluss daran geben Karin Bergmann, die interimistische Burgtheaterdirektorin, und Thomas Königstorfer, der kaufmännische Leiter, eine Pressekonferenz zu den Sparmaßnahmen.

Der Verkauf der Probebühne im Arsenal an die Art for Art ist bereits erfolgt: Die Servicegesellschaft, an der das Burgtheater (wie auch die anderen Konzerntöchter, die Staats- und die Volksoper) beteiligt ist, zahlte 7,5 Millionen Euro. Der Jahresverlust wird daher weit geringer als zuletzt kolportiert (19 Millionen Euro) ausfallen. Zudem gab die Holding eine Patronatserklärung in der Höhe von zehn Millionen Euro ab. Die Burg muss ab nun Miete für ihre Probebühne zahlen. (trenk, DER STANDARD, 25.4.2014)

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