Logitech plant keinen weiteren Stellenabbau

24. April 2014, 13:42
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Finanzchef: Fokus liegt auf Wachstumsfeldern

Nach den Einschnitten in den vergangenen beiden Jahren hat der Computerzubehörhersteller Logitech keine weiteren Stellenabbaupläne mehr. Es sei keine neue Restrukturierung in großem Stil geplant, sagte der Finanzchef Vincent Pilette am Donnerstag in Zürich.

450 Stellen abgebaut

Der Fokus liege auf Wachstumsfeldern, sagte der Belgier. In den vergangenen zwei Geschäftsjahren hatte das westschweizerisch-amerikanische Unternehmen 450 Stellen abgebaut. Ende des Geschäftsjahres 2013/14 (per 31. März) zählte Logitech noch knapp 2.800 Vollzeitangestellte.

Zahl der Lieferanten verringern

Man habe das Ziel, die Kosten um 60 Mio. Dollar (43,4 Mio. Euro) zu senken, in etwa erreicht, sagte Logitech-Chef Bracken Darrell vor den Medien. Die operativen Kosten seien um 9 Prozent auf 606 Mio. Dollar gesenkt worden. Damit sei Logitech aber noch nicht am Ende. Es gebe noch eine Reihe von Möglichkeiten. Finanzchef Pilette sagte, man wolle die Zahl der sehr Lieferanten verringern.

Der Turnaround sei aber nicht nur ein finanzieller, sagte Verwaltungsratspräsident Guerrino De Luca. "Er geht viel tiefer, Logitech will ein Leader in Sachen Design sein."

Auf der Suche nach neuen Wachstumsmotoren

Neben dem ertragsreichen, aber unter der Talfahrt des Computermarktes leidenden Stammgeschäft mit PC-Zubehör wie Mäusen und Tastaturen und den drei schnell wachsenden Wachstumssegmenten (Tabletzubehör, mobile Lautsprecher, PC-Gaming) sei Logitech auf der Suche nach "neuen Wachstumsmotoren", sagte Darrell. Als mögliche Bereiche nannte er Zubehör für Smartphones und mobiles Gaming. (APA, 24,4,2014)

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