Wieso Samsung auch beim Galaxy S5 auf Plastik setzt

24. April 2014, 10:43
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Design-Team erklärt, warum Polycarbonat besser als Metall ist

Samsungs Entscheidung, seine Smartphones und Tablets in Plastik zu Hüllen, kommt nicht bei jedem gut an. Oft wird kritisiert, dass die Kunststoffgehäuse billig wirken. Für den Hersteller bleibt Plastik jedoch die erste Wahl. Gegenüber Engadget erklärte Samsungs Design-Team wieso der Konzern auch beim Galaxy S5 bei Polycarbonat geblieben ist.

Freundliches, angenehmes Material gesucht

Die obersten Ziele seien "Usability, Freundlichkeit und ein menschlicheres Design", so Chef-Designer Dong Hun Kim. Man habe ein Material gesucht, das sich angenehm anfühle und gut in der Hand liege. Metall fühle sich schwer und kalt an. Plastik hingegen sei viel wärmer und freundlicher.

Verschiedene Designs probiert

Für das Galaxy S5 habe man mit allen möglichen Designs, Materialen und Texturen experimentiert. Das Smartphone sei nun ein "Modeprodukt" und nicht mehr ein kaltes Stück Technologie. So soll die perforierte Rückseite des Geräts an Lammleder erinnern. Das bewirkt, dass das Smartphone nicht mehr so leicht aus der Hand rutscht. Bei der restlichen Verarbeitung des Geräts konnte Samsung den Eindruck "billig" jedoch nicht abschütteln, wie sich etwa im WebStandard-Test zeigte. (red, derStandard.at, 24.4.2014)

  • Auch beim Galaxy S5 bleibt Kritik am Plastikdesign. Für Samsung ist es jedoch die bessere Wahl als Metall.
    foto: ap photo/manu fernandez

    Auch beim Galaxy S5 bleibt Kritik am Plastikdesign. Für Samsung ist es jedoch die bessere Wahl als Metall.

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