Alpine soll 700 Millionen versenkt haben

22. April 2014, 12:28
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Verspätete Stellung des Insolvenzantrages und verlustbringende Auslandsprojekte

Wien/Wals  - Baukonzern Alpine, der im Juni des Vorjahres eine Milliardeninsolvenz anmeldete, soll rund 700 Millionen Euro versenkt haben, berichtet das "WirtschaftsBlatt" unter Berufung auf den Privatbeteiligtenanschluss des Masseverwalters Stephan Riel ans Strafverfahren der Alpine Bau bzw. einen im Februar erstellten Bericht des Wirtschaftsprüfers BDO. Riel wollte den Bericht auf derStandard.at-Anfrage nicht kommentieren.

Durch Insolvenzverschleppung sei der Alpine Bau GmbH laut BDO zwischen Anfang 2012 und Ende Mai 2013 ein Nachteil/Verlust in Höhe von rund 294 Mio. Euro entstanden, heißt es im Wirtschaftsblatt. Infolge laufender Verlustgebarung habe sich die Gläubigerquote verschlechtert. Durch Abschluss und Weiterführung verlustbringender Auslandsprojekte sei zudem bis 2012 ein Schaden von rund 400 Mio. Euro aufgelaufen, zitiert die BDO den Angaben zufolge einen Bericht des Beratungsunternehmens KPMG.

Der Insolvenzverwalter habe sich für die Konkursmasse ans Strafverfahren "angehängt", so die Zeitung. Er mache vorerst nur einen Schaden von 25 Mio. Euro geltend. (APA/red, derStandard.at, 22.4.2014)

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