"The Company": Maulwurf lauert überall

20. April 2014, 17:00
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Düsterer Spionagedreiteiler im Berlin der Nachkriegsjahre, 20.15 Uhr, BR

Wien - Am Beginn von "The Company" steht ein Zitat aus "Alice im Wunderland": "Woher weißt du denn, dass ich verrückt bin?", fragte Alice. "Musst du ja sein", sagte die Katze. "Sonst wärst du doch gar nicht hier."

Die Welt steht kopf im Jahr 1954, aber nicht so sehr, als dass sie ihn verliert: Der russische Spion holt sich für seinen ausschweifenden Lebensstil eine Rüge ab beim CIA-Boss in Berlin. Weil ein solcher nach den mageren Kriegsjahren ungern aufzugeben ist, bietet er einen richtig dicken Fisch an.

Spione waren heiß begehrt auf beiden Seiten. Davon erzählt "The Company" (Montag, 20.15, BR) - ein optisch finster funkelndes Stück Fernsehepos. Ausgeliefert sind alsbald Chris O'Donnell, Alfred Molina, Michael Keaton, Natascha McElhone, Alexandra Maria Lara, Tom Hollander, Alessandro Nivola und Kim Philby.

Die dreiteilige Miniserie, produziert von Ridley und Tony Scott, lässt keine Täuschung, Verschwörung, Desinformation aus. Maulwürfe lauern, verschlüsselte Dialoge ebenso: "Sweet Jesus hat den Hund hochgehoben. Das bedeutet Ärger." Fehlt nur noch der dritte Mann. (prie, DER STANDARD, 19.4.2014)

  • Spionieren in Berlin: Alessandro Nivola (li.) und Chris O'Donnell. "The Company", 20.15 Uhr, BR.
    foto: br/sony pictures television in

    Spionieren in Berlin: Alessandro Nivola (li.) und Chris O'Donnell. "The Company", 20.15 Uhr, BR.

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