Podiumsdiskussion: Kann Musik Folter sein?

21. April 2014, 14:48
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Metallica, Bruce Springsteen und Eminem. Für die meisten ist ihre Musik Mittel zum Abschalten, anderswo ist sie allerdings gut genug, um zu foltern. Im Gefängnis Guantanamo wurde beispielsweise die Beschallung mit erhöhter Dezibelzahl regelmäßig dazu genutzt, um Insassen sprichwörtlich in den Wahnsinn zu treiben.

Bei den Human Rights Talks gehen Morag Grant (Georg-August-Universität Göttingen, Forschungsgruppe "Musik, Konflikt und der Staat"), Barbara Preitler (Hemayat - Betreuungszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende) und Gerrit Zach (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte) der Frage nach, in wie weit Musik Folter sein kann. Moderiert wird die Veranstaltung von Irene Brickner (STANDARD).

Kann Musik Folter sein?, Mittwoch, 23. April 2014, 19 Uhr, Musikzimmer der Diplomatischen Akademie (Favoritenstraße 15A, 1040 Wien)

Die Veranstaltung wird vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte und der Forschungsplattform "Human Rights in the European Context" der Universität Wien organisiert und findet in Kooperation mit derStandard.at statt. Das Ludwig Boltzmann Institut bittet um Anmeldung.

  • Demonstration in Sofia, Bulgarien, im November 2013.
    foto: ap/petrova

    Demonstration in Sofia, Bulgarien, im November 2013.

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