"Hitman Go": Kopfgeldjagd als Tablet-Brettspiel

22. April 2014, 09:43
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Mit Agent 47 Zug um Zug ans Ziel – Android-Version folgt

Der Auftragskiller Agent 47 ist zurück. Nach fünf Titeln für PC und Konsolen darf man sich nun auch am iPad in dem zwielichtigen Geschäft betätigen. Entwickler Square Enix betritt dabei allerdings unkonventionelles Neuland – denn "Hitman Go" ist im Kern ein Brettspiel.

Rundenbasiert zum Kopfgeld

Zug um Zug kann man den Assassinen durch etwas puristische 3D-Umgebungen entlang vorgegebener Pfade bewegen. Dabei gilt es stets, im jeweiligen Abschnitt ans Ziel bzw. zum Opfer zu gelangen, ohne entdeckt zu werden. Letzteres passiert, wenn eine gegnerische Spielfigur in einem benachbarten Feld steht und in Richtung des Hitmans blickt.

Um dies zu vermeiden, können etwa auf bestimmten Feldern Steine aufgesammelt und geworfen werden. Diese lenken andere Figuren ab und führen dazu, dass sich Wachen in Richtung des Einschlagsortes bewegen und sich so ausmanövrieren lassen. Mit zunehmender Komplexität der Levels gestaltet sich dies freilich immer schwieriger.

Eliminiert werden andere Spielfiguren, in dem man sie von der Seite oder von hinten schlägt. Bonuspunkte gibt es für Zusatzaufgaben, etwa das Aufsammeln einer Tasche oder das Vermeiden von Opfern.

Einblick

Einen rund zwölfminütigen Einblick in die abstrahierte Kopfgeldjagd gibt ein Video von Kotaku. "Hitman Go" ist seit kurzem im iTunes-Store für 4,49 Euro erhältlich. Eine Version für Android soll schon bald nachgereicht werden. (gpi, derStandard.at, 22.04.2014)

Video: Hitman Go

  • In Brettspielmanier muss man sich in "Hitman Go" zur Zielperson knobeln.
    foto: square enix

    In Brettspielmanier muss man sich in "Hitman Go" zur Zielperson knobeln.

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