Medienbehörde verlangt vom ORF Gebühren zurück

17. April 2014, 17:23
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Livespiele zählten zum Premium-Sport - Und den verbietet das ORF-Gesetz dem Sportspartenkanal ORF Sport Plus, wo die Begegnungen liefen

Wien - 55.330 Euro und 62 Cent Gebührengeld verlangt die Medienbehörde KommAustria vom ORF zurück. So viel gab der ORF nach eigenen Angaben und Berechnung der Behörde für Rechte und Übertragung dreier Daviscupspiele anno 2011 aus. Zu Unrecht, entschieden zwei Behörden und Verwaltungsgerichtshof: Diese Livespiele zählten zum Premium-Sport. Und den verbietet das ORF-Gesetz dem Sportspartenkanal ORF Sport Plus, wo die Begegnungen liefen.

Die Regel soll verhindern, dass der Marktführer ORF Spitzensport privaten Konkurrenten nicht nur für seine Hauptprogramme, sondern auch für seine Spartenkanäle wegkauft. Die Behörde entschied für "Abschöpfung" der 55.000 Euro, vorerst nicht rechtskräftig. (red, DER STANDARD, 18.4.2014)

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