Ein Sechstel des Bodens in China vergiftet

17. April 2014, 16:09
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Landwirtschaft ist einer der Hauptverursacher - dazu kommen Abfälle aus Industrie und Bergbau

Peking - Rund ein Sechstel des chinesischen Bodens ist stärker mit Giftstoffen belastet als erlaubt. Hauptverursacher sei die Landwirtschaft, teilte das Umweltministerium am Donnerstag in Peking mit.

Auch Abfälle aus Industrie und Bergbau würden stark zur Verseuchung der Böden beitragen. In 82 Prozent der belasteten Proben seien Stoffe wie Cadmium, Quecksilber, Arsen, Chrom und Blei nachgewiesen worden. Die Giftstoffe hätten sich über ein langen Zeitraum in den Böden angesammelt. Den Angaben zufolge wurden Bodenproben in rund zwei Dritteln des Landes genommen.

Folge der schnellen Industrialisierung

Die intensive Landwirtschaft ist eine Folge der schnellen Industrialisierung und Verstädterung Chinas. Ziel der Politik ist es, sich zum Selbstversorger und weniger abhängig von Getreideimporten zu machen. (Reuters, frei, derStandard.at, 17.4.2014)

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