Blatter kein Freund von Geisterspielen

17. April 2014, 14:13
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FIFA-Präsident gegen unverhältnismäßige Kollektivbestrafung

Zürich - Joseph S. Blatter hat sich gegen Geisterspiele im Fußball ausgesprochen. In einem Beitrag für das Magazin FIFA Weekly bezeichnete der Präsident des Weltverbandes Geisterspiele als Strafe für Zuschauerausschreitungen als "ein höchst fragwürdiges Instrument" und verglich Spiele ohne Fans mit einer "Stadtrundfahrt mit der U-Bahn".

Sie würden eine unverhältnismäßige Kollektivbestrafung darstellen. Schließlich würden auch die Fans jener Mannschaften ausgesperrt, die unschuldig seien, so der 78-Jährige: "Letztlich sind Geisterspiele eine Strafe gegen den Fußball, die weit übers Ziel hinausschießt."

Der Schweizer erklärte aber, dass es für die FIFA "höchste Priorität" habe, bei Publikumsausschreitungen mit Konsequenz durchzugreifen und harte Strafen zu verhängen. (sid, 17.4.2014)

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