Definitionsupdate für Microsoft-Virenscanner bremst Windows XP aus

17. April 2014, 14:17
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Security Essentials verlangsamen wegen fehlerhafter Aktualisierung das System

Mit einem Update der Virendefinitionen für die Microsoft Security Essentials und Microsoft Forefront Endpoint Protection hat der Redmonder IT-Konzern offenbar für Probleme auf Windows XP gesorgt.

Die Signatursammlung mit der Versionierung 1.171.1.0 verursacht auf offenbar einen Ausfall der Antimalware-Software, der das Betriebssystem in Mitleidenschaft zieht. Dieses reagiert infolge nur noch langsam oder gar nicht mehr auf Eingaben, ohne dass Speicherverbrauch oder Prozessorlast signifikant ansteigen würden. Eine Deinstallation der Definitionen ist nicht möglich.

Workaround: Verhaltensbasierte Erkennung abschalten

Allerdings, so meldet Heise, ist mittlerweile eine neue Aktualisierung verfügbar, die das Problem behebt. Derweil bietet auch das Abschalten der verhaltensbasierten Erkennung, notfalls per Registry-Eintrag, einen Workaround.

Windows XP erhält seit dem letzten Patchday keine Sicherheitsaktualisierungen mehr, auch die Microsoft Security Essentials lassen sich nicht mehr auf dem Betriebssystem-Oldie installieren, so sie nicht schon vorhanden sind. Aktualisierte Definitionen sollen noch ein Jahr lang ausgeliefert werden. (red, derStandard.at, 17.04.2014)

  • Ein Definitionsupdate für die Microsoft Security Essentials bringt Windows XP-Systeme zum Erlahmen.
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    Ein Definitionsupdate für die Microsoft Security Essentials bringt Windows XP-Systeme zum Erlahmen.

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